Kinder, Jugend, Familie und Bildung

Aula und Mensa des Johannes-Kepler-Gymnasium (Schulzentrum I) in Garbsen (Quelle: Chrifrob/wikimedia.org)
Aula und Mensa des Johannes-Kepler-Gymnasium (Schulzentrum I) in Garbsen (Quelle: Chrifrob/wikimedia.org)

Wir brauchen große Ideen für unsere Kleinen: Jeder, der Kinder hat, weiß es: Garbsen benötigt dringend mehr Krippen-, Kita- und Hort-Plätze.

 

Familie und Bildungseinrichtungen sind für Kinder und Jugendliche bedeutsame Orte der Orientierung. Sie bereiten unsere Kinder auf ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben vor. In Garbsen sind alle Formen von Familie willkommen und müssen entsprechend unterstützt und ermutigt werden. Im weltweiten Wettbewerb sind Aus- und Weiterbildung, sowie der Erwerb von Kompetenzen zunehmend wichtige Standortfaktoren und damit ein Schlüssel für individuelle Zukunftschancen der jungen Generation.

 

Wir müssen mehr dafür tun, damit für unsere Jugendlichen der Übergang von der Schule in den Beruf leichter werden. Dafür braucht es neue, attraktive und berufsspezifische Angebote.

Als Stadt sind wir für ein würdiges Lernumfeld verantwortlich – und müssen Schulgebäude und ihre Einrichtungen entsprechend ausstatten, pflegen und erhalten. Denn Investitionen in Bildung und schulische Infrastruktur lohnen sich: Sie machen die Stadt für Eltern und junge Menschen attraktiver und stärken die Wirtschaft, die von gut ausgebildeten Absolventen profitiert.

In den kommenden Jahren möchten wir:

  • Die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zum Wohl der nachfolgenden Generationen zur Grundlage aller Projekte von Stadtrat und Stadtverwaltung machen.
  • Ausreichend und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote für Kinder jeden Alters sicherstellen. Dazu gehören mehr und flexiblere Angebote in der Ganztagsbetreuung, um Kinder zu fördern und Eltern zu entlasten. Daher unterstützen wir auch die Einrichtung weiterer Ganztagsgrundschulen in Garbsen. Hierbei streben wir eine Kooperation mit den Trägern der bestehenden Horte an, so dass das erfahrene und qualifizierte Fachpersonal der Horte eingebunden wird.
  • Spielplätze besser instandhalten, sanieren und ausbauen – als attraktive und aktivierende Orte der Begegnung.
  • Die Substanz unserer Schulgebäude und der schulischen Einrichtungen erhalten und den bedarfsgerechte Um-, Aus- oder Anbau ermöglichen. Dazu gehören insbesondere die Abarbeitung der Prioritätenliste zur Schultoilettensanierung sowie der Neubau der IGS in Garbsen.
  • Die tatsächlichen Wahlmöglichkeiten der Eltern und Schüler zwischen den Schultypen des gegliederten und des integrativen Systems erhalten. Bei der Schulentwicklung in Garbsen werden wir keine Bestrebungen unterstützen, die die Arbeit an den Gymnasien und an der IGS gefährden oder deren Existenz bedrohen.
  • Den bedarfsgerechten gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern in unseren Schulen ermöglichen und ausbauen, um allen Kindern die bestmöglichen Chancen zu bieten – bei gleichzeitiger Wahlfreiheit der Eltern.
  • Unser Ziel für die nächste Generation ist jungen Menschen eine gute Zukunftsperspektive in Garbsen geben. Nicht nur aufwachsen, zur Schule gehen und hier eine Ausbildung zu machen oder zu studieren muss unser Ziel für die nächste Generation sein, sondern darüber hinaus auch später die Chance bekommen, hier in Garbsen den Lebensmittelpunkt zu behalten. Daher ist es auch wichtig, dass wir weitere Arbeitsplätze schaffen.
  • Die kommunalen Jugendeinrichtungen und Freizeitangebote sowie die aufsuchende Jugendarbeit erhalten und verbessern.
  • Generationsübergreifende Angebote stärken.
  • Menschlichkeit und Solidarität fördern und fordern – und Extremismus und Ausgrenzung jeglicher Art entschieden entgegentreten.
  • Seniorengerechte Stadtteile als Zukunftsthema begreifen, damit ältere Menschen solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Umfeld führen können. Die Stadt kann dabei helfen, indem in jedem Stadtteil die Einrichtung wohnortnaher Seniorenzentren nach dem Vorbild des Wohnwinkels in Altgarbsen unterstützt wird. Darüber hinaus muss die Unterstützung der Altenarbeit betreibenden Vereine und Verbände durch die Stadt Garbsen erhalten bleiben.
  • Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe sehen und entsprechende Angebote weiter ausbauen, damit alle Eltern das passende Angebot für ihr Kind frei wählen können.
  • Die Entwicklung und Etablierung von Trendsportarten in Garbsen fördern.